Ein Blick über den Horizont


Es wäre vermessen, das Ausmaß der zweiten COVID-19-Welle, die wir gerade erleben, vorherzusagen. Wenn Sie als Drittland von außerhalb der EU importieren, ist es daher wichtig eine offene und fair Kommunikation zu betreiben und offen anzusprechen, dass "business-as-usual" unter den momentan gegebenen Umständen ein aufwendiger Prozess ist, der mit zunehmenden Verzögerungen und Kosten versehen ist.


Die Häfen in ganz Europa müssen sich ständig an neue Herausforderungen anpassen: die Notwendigkeit, so z.B. einige Stunden am Tag für eine Grundreinigung und Desinfektion zu schließen, ein Mangel an Fahrern in der Logistik sowie das aufwändige Handling der gestiegenen Anzahl leerer Container (was zu steigenden Kosten führt) sind nur drei davon.   

Und obwohl es verlockend ist, Brexit als ein Problem Großbritanniens zu sehen, werden die Häfen in ganz Europa am 1. Januar wahrscheinlich noch mehr unter Druck geraten, was dann wieder weitere Auswirkungen auf ganz Europa haben wird.


Bei all dem, was vor sich geht, wäre es leicht, pessimistisch zu werden. Aber als ein Unternehmen, das sowohl auf dem europäischen Festland als auch in Großbritannien produziert, bleiben wir positiv, denn wir wissen, dass wir unsere Kunden in beiden Märkten weiterhin in gewohnter Art und Weise bedienen können, weitgehend unbeeinflusst von den sich weiterhin verzögernden Lieferketten und Übersee-Containern.


Und als Teil einer internationalen Organisation haben wir einen weitreichenden Einblick auf viele der Herausforderungen für die globale Beschaffung sowie Erfahrungen im Umgang mit diesen um diese zu bewältigen... 

Wer Vorgewarnt ist – ist auch gewappnet

Wir haben über viele Jahre der Partnerschaft und Zusammenarbeit mit den führenden Schifffahrtsagenturen Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt von denen wir in diesen Zeiten profitieren. Ebenso erhalten wir tagesaktuelle Informationen und auch Ratschläge zu den Entwicklungen im Logistikbereich. An der Tagesordnung sind heute Aussagen wie: "noch nie dagewesene operative Herausforderungen". Wir nehmen diese Botschaften unserer Partner sehr ernst und bereiten uns auf eine weitere Verschärfung im Bereich der Internationalen Logistik vor. Stand heute sind wir der Meinung, dass alle Informationen die wir erhalten gute Informationen sind, die wir nutzen können, vorausschauend zu planen und um Vorgänge und Zusammenhänge besser zu verstehen speziell um Risiken im Tagesgeschäft – soweit es in unserer Macht steht - vermieden zu können. 

Umgang mit Risiken

Es ist wahrscheinlich, dass die meisten Unternehmen eine COVID-19-Risikobewertung durchgeführt haben, um die Rückkehr ins Büros und die Produktion zu planen. Zusätzlich ist es eine gute Entscheidung diese Risikobewertung auf alle Ihre Geschäftsfelder auszudehnen - speziell wenn Sie aus Übersee importieren. Es zwar richtig, dass stand heute noch viele Unbekannte gegeben sind, aber es hilft die Risikobewertung bereits heute auf alle Teile Ihres Unternehmens zu konzentrieren. Wir sind ständig dabei, unsere Pläne zu aktualisieren, und wir teilen unser Wissen und unsere Erfahrungen gerne mit Ihnen um gemeinsam für die kommende Zeit gewappnet zu sein.


Wir alle hoffen auf eine rasche Rückkehr zur Normalität, wann dies allerdings der Fall sein wird kann heute noch niemand sagen. Wir unterstützen Sie gerne die Kontinuität der Versorgung aufrechtzuerhalten, und bei allen weiteren Themen, woimmer wir können. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn wir Sie in irgendeiner Form unterstützen können.


Wir wünschen allen unseren Kunden in diesen besonderen Zeiten alles Gute und sind entschlossen, weiterhin nach der Devise „mit einem halbvollen Glas“ optimistisch in die Zukunft zu schauen!



© Eden (a trading division of The Marmon Group Limited) and Eden Europe s.r.o. 2020